Basteleien

Basteleien aus Holz



Schwedenfackel

Das beliebte Vergnügen bei Partys, Festen, Ausstellungen oder beim Zeltlager.

Nehmen Sie ein Stück von einem nicht zu dicken, trockenen Baumstamm. Der Durchmesser sollte etwa zwischen 10 und 35 cm liegen, die Länge je nach Dicke ca. 50 - 100 cm - auch länger, falls die Fackel in den Boden geschlagen wird. Entscheidend für die Länge ist in jedem Fall eine ausreichende Standfestigkeit! Ja, denn bei passender Größe kann man die Fackel einfach an einen sicheren Ort hinstellen! Sägen Sie den Stamm über Kreuz ein - bei dickeren Stämmen auch mehrfach (ggf. kann man ihn auch mit einer Axt vorsichtig spalten und unten mit kleinen Ästchen festklemmen, damit die Spalten offen bleiben). So tief, dass der Stamm noch ausreichend zusammengehalten wird; tief genug, damit die Fackel auch gut und lange brennt. Zum Entzünden entweder oben mit Stroh, trockenen dünnen Zweigen oder Ähnlichem füllen und anzünden, oder die Spitze ins Lagerfeuer legen. Die Fackel brennt dann langsam von oben nach unten ab. Die eingesägten Schlitze sorgen für guten Brand und wirken ähnlich wie ein Kamin zur Belüftung.


Birkenfackel

Sie brauchen einen nicht zu dicken Ast oder ein Stämmchen einer Birke. Dicke etwa zwischen 5 und 10 cm. Schlagen Sie mit einem dicken Hammer (Fäustel) oder der Rückseite einer Axt den oberen Teil des Holzstückes so lange platt, bis es ganz ausgefranst ist. Anzünden, fertig.


Weidenflöte

Suchen Sie sich einen ganz glatten, geraden Zweig einer Weide im Saft (Frühjahr und Sommer). Er soll möglichst wenig Knospen haben und keine Verzweigungen. Eine Länge von etwa 20 bis 30 cm ist passend, Dicke etwa 1,5 bis 2 cm.
Etwa 2 - 5 cm vom unteren Ende (dem dickeren Ende) schneiden Sie mit dem Messer rundum durch die Rinde bis auf das Holz. Dann schneiden Sie von oben die Flötenöffnung ein und das Mundstück unten schräg ab.

Beklopfen Sie vorsichtig aber kräftig genug, ohne die Rinde zu verletzen mit der flachen Seite eines Fahrtenmessers, der Messerrückseite oder einem anderen Holz rundum auf die Rinde des Endes an dem sich das Mundstück befindet, um sie vom Holz des Zweiges zu lösen. Nach einiger Zeit kann man am unteren Ende ziehend, mit einer gewissen Drehung vorsichtig den Holzkern aus der Rinde des Mundstücks herausziehen.

Dann wird der Teil des Mundstücks senkrecht abgeschnitten, in Längsrichtung oben ein Teil des Holzkerns für den Luftstrom. Nun kann das Mundstück wieder in die Rinde eingesetzt werden.

Um unterschiedlich hohe Töne zu erzeugen, kann man von unten den restlichen Holzkern einschieben und herausziehen.


Weidenfloete


Bild aus: http://www.mathematische-basteleien.de


Zwerge und Nikoläuse

Für solche Figuren schneiden Sie einfach ein Stück von einem Birkenstamm unten gerade und oben schräg ab. Auf die Schräge malen Sie Gesicht und Mütze - fertig!Sie können sich auch irgendwo beim Waldbesitzer einen ganzen Birkenstamm besorgen und diesen dann von unten bis oben ganz und gar in Nikoläuse oder Zwerge einschneiden. Der Schrägschnitt des einen Stammteils ist dann gleichzeitig auch der Schrägschnitt des nächsten. Die Figuren werden dann von unten nach oben immer kleiner, so dass sie Zwerge oder Nikoläuse in unterschiedlichen Größen bekommen.


Nikolaus aus Baumstamm

Blasrohr für Kinder

Um ein Blasrohr herzustellen, schneidet man sich ein etwa 20 bis 30 cm langes gerade gewachsenes Stück aus einem jüngeren Holunderzweig (nicht ganz jung, besser aus dem zweiten Jahr). Man schneidet oder sägt es direkt unterhalb der "Knoten" ab. Der Holunder ist innen mit weichem Mark gefüllt, den man am besten mit einem älteren rostigen Draht von ca. 2-3 mm Stärke herauspuhlen und aushöhlen kann. Mit einem solchen Draht kann man die Innenflächen der Röhre auch sehr gut glatt schleifen. Gegebenenfalls geht es aber auch mit einem nicht verrosteten Draht. Sogar mit dünneren Zweigen von anderen Bäumen habe ich mir schon beholfen.
Als "Geschosse" dienen die Beeren der Vogelbeere (Eberesche) im Sommer. Die Früchte sind nicht wirklich giftig (nur in größeren Mengen roh genossen unverträglich) und können ohne weiteres in den Mund genommen und aus dem Mund durch das Blasrohr gepustet werden. Wer das nicht mag, muss sie halt mühsam einzeln in das Rohr stecken.

Warnung, vor allem für Kinder: Sei vorsichtig, dass alle Menschen in der Nähe sicher sind wenn du bläst und du niemandem die Augen verletzt, sondern alle gesund bleiben!


Fichtenbarometer

In Kürze


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